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Titelbild: Martin+A.+Nedok
Martin A. Nedok ist Naturheilpraktiker NVS-A und Dozent für Erfahrungsmedizin und Humoralpathologie. Er behandelt mit Traditioneller Europäischer Naturheilkunde TEN, Homöopathie und Schüssler Mineralsalzen.

«Der Blick auf die Ursprünge der Medizin zeigt: Damals stand der ganze Mensch und alles was ihn beeinflusst im Zentrum. Das medizinische Wissen gründete auf den «res naturalis» – den elementaren Naturgesetzen, denen auch der Mensch unterworfen ist. Schulmedizin und Naturheilkunde sind seit diesen gemeinsamen Ursprüngen lange getrennte Wege gegangen. Ich strebe danach, Schulmedizin und Naturheilkunde zu verbinden und die Erkenntnisse beider Systeme zum Nutzen der Menschen anzuwenden.»

Spezialgebiete
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselkrankheiten, Krebserkrankungen, Hormonelle Störungen, Depressionen, Migräne, Trauma-Therapie, Kinderheilkunde, ADHS- Sprechstunde, Impfsprechstunde, Impfschäden, Schleudertrauma

Kosten
Der Tarif einer Behandlung beträgt CHF 130.-- pro Sprechstunde. Klären Sie bitte mit Ihrer Krankenkasse, ob sie die Kosten übernimmt.

Mitgliedschaften
A-Mitglied der Naturärztevereinigung Schweiz NVS
Über EMR bei vielen Kassen anerkannt

Ausbildung
Studium zum Naturarzt NVS an der NVS Schule
Diplome: Klassische Homöopathie, Phytotherapie, Naturheilkundliche Verfahren, Reflexzonen-Massage, Humoralmedizin, Manuelle Therapie
Nachdiplome: Homöopathie, Phytotherapie, Ausleitungs- und Umstimmungsverfahren, Tibetisches Heilen
Weitere Ausbildungen: Seelsorgerliche Ausbildung
Aktuelle Weiterbildung: Im Masterstudium in Theologie
 
Zwei Fragen an Martin A. Nedok, Frühling 2009:
«Müdigkeit ist der Schmerz der Leber!»

Martin A. Nedok, der Frühling kommt und mit ihm wahrscheinlich wieder die Frühjahrsmüdigkeit. Was kann ich dagegen tun?
Diese Müdigkeit kann jeden treffen, denn bei der Frühjahrsmüdigkeit handelt es sich vorwiegend um die Folgen von Dauerbelastungen aller Art. Die Frage, weshalb diese Müdigkeit im Frühling besonders spürbar ist, lässt sich über die verstärkte Entgiftungsleistung des Körpers in dieser Jahreszeit am ehesten erklären:

Die Leber ist bei vielen Menschen stark belastet und in ihrer Entgiftungsleistung geschwächt. Die Folge ist, dass Toxine und andere Stoffwechselabfallprodukte länger als üblich im Blut zirkulieren. Es kommt zu toxischen Reizungen der Nervenfasern und zu einer leichten Eintrübung des Bewusstseins – einem Gefühl der Müdigkeit.

Gelegentlich ist die Leber so überfordert, dass sie eigentlich schmerzen müsste. Sie besitzt aber keine eigenen Nervenzellen (nur die Bindegewebehülle um die Leber) und kann sich nicht direkt über Schmerzen bemerkbar machen. Die Naturheilkunde hat dafür einen alten Leitsatz: Müdigkeit ist der Schmerz der Leber!

Therapeutisch betrachtet ist die Frühjahresmüdigkeit also die Folge einer Teilvergiftung des Körpers. Deshalb zielen alle Therapien gegen die Frühjahrsmüdigkeit auf eine ausreichende Entgiftung des Körpers ab: Diese Entgiftung betrifft Leber, Niere, Darm, Lunge, Pankreas und Haut. Am erfolgreichsten ist eine kombinierte Therapie mit Kräutertherapie, TCM, Ernährung und Schüsslersalzen.

Apropos Gifte: Ist der Frühling eine gute Jahreszeit, um mit dem Rauchen aufzuhören?
In der Nikotinentwöhnung geht es ja ebenfalls um die Entgiftung des Körpers, und deshalb passt sie durchaus in den Frühling. Jede andere Jahreszeit eignet sich aber genauso gut für die Tabakentwöhnung, da braucht man sich als RaucherIn nichts vorzumachen.

Wichtiger als die Entgiftung sind die psychischen Zusammenhänge des persönlichen Suchtverhaltens. Dabei haben meine KlientInnen und ich mit der Homöopathie sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Nikotinentwöhnung gehe ich deswegen am liebsten homöopathisch an. Akupunktur hilft ebenfalls sehr gut.



 
 

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